Google Ads 2025/2026: Hilfe, meine Kampagnen laufen trotz KI schlechter
Google Ads wird immer smarter und KI scheint, wenn es nach den Google Experten und Vorschlägen im Google Ads Editor geht, das non-plus-ultra zu sein. Trotzdem erleben viele Unternehmen genau das Gegenteil: steigende Kosten, schlechtere Leads und das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren.
Performance Max, Smart Bidding, Broad Match, KI-Optimierung, AI Max. – auf dem Papier, in der Theorie klingt alles nach Fortschritt. In der Praxis jedoch laufen viele Kampagnen heute schlechter als noch vor zwei oder drei Jahren.
Das liegt nicht daran, dass Google Ads „kaputt“ ist. Und auch nicht daran, dass KI grundsätzlich versagt.
Das eigentliche Problem ist ein anderes:
Google Ads hat sich fundamental verändert – die meisten Accounts wurden jedoch nicht mitverändert.
In den nächsten 5 Minuten erkläre ich Ihnen, warum moderne Google-Ads-Kampagnen trotz KI scheitern, welche Denkfehler fast immer dahinterstecken – und worauf es heute wirklich ankommt, wenn Werbung wieder zuverlässig funktionieren soll.
Wenn Automatisierung zunimmt, aber Führung fehlt: Warum Google Ads trotz KI an Kontrolle verlieren kann.
Google Ads ist kein Kampagnen-System mehr – sondern ein Signal-System
Viele Unternehmen und wenn ich direkt und ehrlich sein darf, auch viele Werbe-Agenturen, optimieren Google Ads noch immer so wie sie es von früher kennen:
Keywords anpassen - Gebote ändern - Anzeigen austauschen und Variationen testen - Budgets verschieben
Doch genau hier liegt das Problem.
Google Ads funktioniert 2025/2026 nicht mehr als klassisches Kampagnen-System, sondern als “Signal-System”. Die Google Ads KI bewertet nicht mehr einzelne Einstellungen, sondern das Gesamtbild Ihres Accounts:
Welche Conversions liefern Sie?
Wie konsistent sind Ihre Daten?
Wie stabil ist Ihr Setup?
Welche Signale deuten auf echte Geschäftsergebnisse hin?
In der Vergangenheit festgehangen:
Wer heute noch versucht, Google Ads „händisch zu kontrollieren“, arbeitet gegen das System – und wird von der KI ausgebremst statt unterstützt.
Genau diese Logik sieht man auch in der organischen Suche: Google bewertet nicht einzelne Inhalte, sondern Vertrauen, Konsistenz und Signale über das gesamte System hinweg.
Lernen Sie hier, warum Google heute Vertrauen höher bewertet als einzelne Optimierungen: E-E-A-T 2025 Warum Ihre Website ohne Google EEAT Optimierung unsichtbar wird
Wer heute mit Methoden aus 2020 versucht in der KI Welt von Google Ads Erfolg zu haben, bremst sich aus
Die 7 Hauptgründe, warum Kampagnen trotz KI schlechter laufen
1 - Falsche oder zu viele Conversions
Diesen Fehler sehe ich ständig, wenn ich Accounts anschaue, die ich von anderen Google Ads Freelancern übernehme und es war sogar Standart Prozess in einer Agentur für die ich kurze Zeit arbeitete:
Alles wird als Conversion definiert
Formularaufrufe, Button-Klicks, Scrolltiefe, ja sogar Seitenaufrufe – je mehr, desto besser
Traumhafte Conversion Raten von über 23%, man konnte förmlich spüren, wie stolz die KI auf sich war aber die bittere Realität: Im Sales Team herrschte gähnende Leere, keine neuen Leads kamen an
Grund: Die Google-KI kann nicht unterscheiden, was für Sie wirklich wertvoll ist, wenn Sie es ihr nicht klar sagen. Wer jede Mikro-Interaktion als Conversion meldet, trainiert die KI auf Belanglosigkeiten.
Ergebnis:
Viele Leads, wenig Qualität – und steigende Kosten. Oder praxisnaher: Die Performance Max Kampagne zieht 100% des Budgets jeden Tag, hat traumhafte Conversion Raten aber alles was Sie unter dem Strich kriegen, sind Seitenaufrufe.
Trotz traumhafter Conversionrate im Google Ads Account herrscht Dürre im Salesteam
2 - Smart Bidding ohne saubere Datenbasis
Automatisierte Gebotsstrategien, zum Beispiel “Conversions optimieren” funktionieren nur dann gut, wenn die KI auch genügend verlässliche Signale erhält.
In vielen Accounts fehlt jedoch:
ausreichend Conversion-Volumen (Meine Mentoren, wie z.B. Aaron Young von Define Digital Academy, sprechen von mindestens 30 Conversions pro Monat aber besser 50)
stabile Daten über mehrere Wochen wenn nicht sogar Monate
In solchen Fällen rät die KI – sie optimiert nicht.
Stimmts?
KI ohne Daten ist keine Intelligenz, sondern statistisches Raten ohne Kontext.
3- Performance Max ohne klare Führung
Performance Max ist kein Selbstläufer auch wenn dies oft so angepriesen wird. Ohne klare Struktur, sauberen Assets und eindeutigen Signalen entwickelt die Kampagne ein Eigenleben.
Typische Probleme sind:
zu breite Zielvorgaben ohne ausreichendes Budget
generische Texte und Bilder
keine klare Abgrenzung zu Search-Kampagnen und keine Negativ Keyword Liste
Ein frustrierendes Beispiel gefällig? Selbst erlebt:
Mein Kunde bietet eine hochpreisige, erklärungsbedürftige Dienstleistung im Finanzsektor an. Der typische Kunde ist gut informiert, vergleichend unterwegs und befindet sich bereits klar im Bottom of Funnel, also kurz vor dem Abschluss.
Die Google-Ads-Strategie wurde modern aufgesetzt:
Performance Max Kampagne
Smart Bidding
hochwertige Landingpage
bestes Angebot
Auf dem Papier passte alles. Soweit so gut.
Wie hochqualifizierte Leads verloren gingen
Ein hochqualifizierter Interessent sucht bei Google nach einer konkreten, kaufnahen Suchanfrage – genau jene Art von Anfrage, die früher zuverlässig von einer klar strukturierten Search-Kampagne mit präzisem Anzeigentext abgeholt wurde.
Doch diesmal sieht der potenzielle Kunde nicht die erwartete, fokussierte Anzeige.
Stattdessen erscheint eine generische Performance-Max-Anzeige:
- allgemeiner Claim
- austauschbare Botschaft
- kein Bezug zu seinem konkreten Problem
- keine klare Differenzierung
Der Grund: Die Performance-Max-Kampagne verfügte über keine saubere Negativ-Keyword-Struktur. Die klassische Search-Kampagne wurde von PMax überlagert – obwohl sie für genau diese Suchanfrage deutlich besser geeignet gewesen wäre und über Jahre verlässlich performt hatte.
Der Interessent denkt nicht in Kampagnenlogik. Aus seiner Perspektive ist es schlicht:
„Das ist nicht das, wonach ich gesucht habe.“
Er klickt vielleicht noch – aus Hoffnung. Doch auf der Landingpage merkt er schnell:
- Die Ansprache ist zu allgemein
- Seine konkrete Situation wird nicht aufgegriffen
- Das Gefühl von Relevanz fehlt
Nach wenigen Sekunden verlässt er die Seite wieder.
Absprung. Kein Lead. Keine Conversion.
Das Bittere daran: Dieser Nutzer war entscheidungsnah, budgetbereit und exakt die richtige Zielgruppe – und trotzdem ging er verloren.
Nicht wegen eines schlechten Angebots, eines falschen Preises oder einer schlechten Website – sondern wegen fehlender Führung der Automatisierung.
Die KI hatte freie Hand – und entschied sich für Reichweite statt Relevanz.
Wenn Sie schon für Klicks bezahlen – dann nur für die richtigen.
Das Beispiel zeigt deutlich: KI scheitert nicht an Technik, sondern an fehlender Führung. Ohne klare Struktur, saubere Negativ-Keywords und eine bewusst geführte Funnel-Logik entscheidet Google Ads nach Wahrscheinlichkeit – nicht nach Relevanz.
Genau hier braucht es die Rolle eines Visibility Architect: jemanden, der die Automatisierung nicht einfach laufen lässt, sondern sie strategisch lenkt – damit hochqualifizierte Interessenten die richtige Anzeige zur richtigen Zeit sehen.
In einem kostenlosen Erstgespräch analysiere ich persönlich, wo Ihr Budget heute durch falsche Ausspielung, generische Anzeigen oder fehlende Abgrenzung verloren geht – und wie daraus wieder planbare Neukunden entstehen.
Als Visibility Architect ist es mein Job, Kampagnen nicht „zu optimieren“, sondern sie zu führen: mit klarer Strategie, präzisem Targeting und der richtigen Balance zwischen Kontrolle und KI.
👉 Jetzt kostenloses Erstgespräch buchen und erfahren, wie Sie mit System statt Zufall sichtbar werden – ohne mehr auszugeben, sondern intelligenter.
Kostenloses Erstgespräch sichern4 - Überoptimierung und Aktionismus – der „Zappelphilipp-Effekt“ in Google Ads
Viele Google-Ads-Accounts leiden heute nicht unter zu wenig Optimierung, sondern unter zu viel Aktionismus:
tägliche Anpassungen, sobald die Performance einen Tag schwankt
ständiges Umschichten von Budgets
neue Tests, bevor die alten überhaupt ausgewertet werden können
Was gut gemeint ist, sabotiert in Wahrheit die KI.
Google Ads benötigt Stabilität, um Muster zu erkennen. Wer permanent eingreift, unterbricht jede Lernphase – und zwingt das System immer wieder zum Neustart.
Man könnte sagen: Viele Accounts verhalten sich wie der Zappelphilipp.
Statt ruhig sitzen zu bleiben und dem System Zeit zu geben, wird ständig gezappelt, umgestellt und korrigiert – bis am Ende der ganze Tisch umkippt.
Weniger Eingriffe bringen oft bessere Ergebnisse.
5 - Falsche Erwartungen an KI
KI optimiert Ausspielung – nicht Angebot, Preise oder Verkaufsargumente.
Wenn:
das Angebot unklar ist
die Landingpage nicht überzeugt
der Wettbewerb besser positioniert ist
… dann skaliert die KI genau dieses Problem.
Merken Sie sich:
KI Automatisierung verstärkt, was bereits da ist – sie kann es nicht reparieren.
6 - Fehlende Offline-Signale und CRM-Daten
Google weiß in vielen Accounts nicht:
welche Leads zu Kunden werden
welche Anfragen Umsatz bringen
welche Conversions wertlos sind
Ohne Rückmeldung aus einem CRM oder Vertrieb bleibt die Optimierung oberflächlich.
Unternehmen, die Offline-Signale integrieren, verschaffen der KI einen entscheidenden Vorteil – alle anderen arbeiten mit angezogener Handbremse.
7 - Alte Denkweise in einem neuen System
Der vielleicht größte Fehler:
Google Ads wird mit der Logik von 2020 gesteuert.
Damals ging es um:
Keywords
Positionen
Klickpreise
Heute geht es um:
Datenqualität
Vertrauen
Systemlogik
Geduld
Wer diesen mentalen Wechsel nicht vollzieht, erlebt Automatisierung als Kontrollverlust – statt als Hebel.
Woran Sie erkennen, ob Ihre Google-Ads-KI gegen Sie arbeitet
Typische Warnsignale:
steigende Kosten trotz gleichbleibender Leads
viele Anfragen, aber kaum Abschlüsse
Performance schwankt stark ohne erkennbaren Grund
Performance Max dominiert den Account, ohne echten Mehrwert
Diese Symptome deuten fast immer auf strukturelle Probleme, nicht auf einzelne Kampagneneinstellungen hin.
Was heute wirklich funktioniert
Erfolgreiche Google-Ads-Accounts 2025/2026 zeichnen sich durch wenige, aber entscheidende Faktoren aus:
klare, reduzierte Conversion-Ziele die Ihrem Unternehmen echten Mehrwert bringen
stabile Setups die verlässlich laufen, statt Daueroptimierung
saubere Signale
realistische Erwartungen an KI
systemisches Denken statt Einzelmaßnahmen
Nicht mehr Kontrolle bringt bessere Ergebnisse – sondern bessere Führung der Automatisierung.
Fazit: KI ist nicht das Problem – fehlende Führung schon
Google Ads ist leistungsfähiger als je zuvor, doch die Spielregeln haben sich geändert.
Wer der KI keine klaren Signale liefert, bekommt schlechte Ergebnisse. Wer Automatisierung ohne Strategie einsetzt, bekommt Chaos statt Effizienz.
Visibility Architect – Christian Rohner
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Schnelle Fragen und Antworten zum Thema Google Werbung Kosten
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Weil Google Ads inzwischen als Signal-System funktioniert. Wenn Conversions, Zielvorgaben oder Strukturen unklar sind, optimiert die KI auf falsche Signale. Automatisierung verstärkt dann bestehende Schwächen, statt sie zu beheben.
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Nein. Performance Max ist leistungsfähig – wenn sie geführt wird. Ohne klare Ziele, saubere Negativ-Keywords und Abgrenzung zu Search-Kampagnen entscheidet die KI selbst, was relevant ist. Das führt häufig zu Reichweite statt Relevanz.
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Weil sie verhindern, dass kaufnahe Suchanfragen von generischen Anzeigen abgefangen werden. Ohne Negativ-Keywords kann Performance Max klassische Search-Kampagnen überlagern und hochqualifizierte Leads an die falsche Anzeige führen.
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Überoptimierung bedeutet zu häufige Eingriffe: tägliche Änderungen, ständiges Budget-Shifting oder neue Tests ohne Lernzeit. Für die KI wirkt das wie permanenter Neustart. Stabilität ist Voraussetzung für gute Performance.
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Typische Warnsignale sind:
steigende Kosten ohne bessere Ergebnisse
viele Leads, aber kaum Abschlüsse
starke Performance-Schwankungen
Performance Max dominiert den Account ohne klaren Mehrwert
Das deutet meist auf strukturelle Probleme hin, nicht auf einzelne Kampagnenfehler.
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Nein. Smart Bidding ist nur so gut wie die Datenbasis. Ohne klare Conversion-Definitionen, ausreichend Volumen und qualitatives Feedback (z. B. aus dem CRM) optimiert die KI auf Vermutungen statt auf echte Geschäftsergebnisse.
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Weil Google Ads 2025/2026 nicht mehr „optimiert“, sondern geführt werden muss. Ein Visibility Architect sorgt dafür, dass Struktur, Signale, Funnel-Logik und Automatisierung zusammenspielen – damit die KI Relevanz erkennt und nicht ins Leere skaliert.